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Lieber Besucher!

Diese Seite ist die Werkstatt von Martin Linnartz. Hier können Sie die Arbeiten von mir entdecken. Ich führe diese Seite etwas experimentell, daher werden einige Projekte direkt hier in diesem Blog entstehen.

Sie finden in der Navigation die Kategorien für verschiedene Stadien meiner Projekte.

Wenn Sie nur ein bestimmtes Projekt verfolgen möchten, klicken Sie bitte auf die entsprechenden Tags.

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Cubicity Stories

Der Name Cubicity entstand etwa im Frühjahr 2006 während eines Telefonats mit meinem langjährigen Freund Tobias, als ich ihn bat, mit mir den Namen meiner neuen Website auszudenken. Die Website sollte meine Arbeiten präsentieren. Wir kamen schnell auf den räumlichen Aspekt meiner Arbeit, der Name Cubicity fiel plötzlich in das Gespräch und gefiel mir sofort. Die Möglichkeit, ein Wortspiel daraus zu entwickeln, reizte mich dabei sehr. Ich dachte immerzu an eine Stadt aus Würfeln in einer eckigen, grauen Welt, die stark an unsere alltägliche Welt erinnert.

Dieser Gedanke wurde zu drei unvollständigen kleinen Geschichten, die ich in den nächsten Monaten auf dieser Seite präsentieren möchte. Diese Geschichten handeln von zwischenmenschlichen Problemen, die zu Chancen werden. Dabei zeigt sich in jeder kleinen Geschichte das Umfeld eher trist und trostlos. Das Schicksal der Protagonisten scheint immer vom Alltag und von ihrer schlechten Lebenssituation bestimmt zu sein und die metroplolistische Stadt wirkt verstärkend wie ein Sog in ausweglose Situationen. Einige wenige Stadtbewohner von Cubi City versuchen aus dieser Welt das Unmögliche zu schaffen, nämlich ein kleines Paradies für jeden.

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Der Schattenläufer

Die Idee zu diesem Projekt entstand während einer Englischstunde in meinem 12. Schuljahr. Ich driftete uninteressiert ab und begann zu zeichnen. Es formte sich ein mittelalterliches Stadttor und mir kamen die Worte „Schwere Stiefel leise schleichen“ in den Sinn.

Daraus entwickelte sich im Verlauf der kommenden Unterrichtsstunden ein kleines Gerüst aus Wortschnipseln, die mir mit ihrer Bildsprache eine Geschichte zu erzählen versuchten. Ich lauschte noch etwas aufmerksamer und ließ den Kugelschreiber über das Papier gleiten. So entstand meine Ballade zu dem namenlosen Schattenläufer, der in einer mittelalterlichen Stadt scheinbar auf einen Rachefeldzug geht.

Als Inspiration dienten mir Gemälde mittelalterlicher Künstler und Spielfilme.

Mittlerweile ist es schon ein paar Jahre her, als ich die Ballade zu Ende brachte und ich plane nun eine visualisierte Fassung des Gedichts. Es soll von einem fahrenden Barden erzählt werden, während immer wieder Einblendungen der Geschichte im Schein des Lagerfeuers aufleuchten. Sie entwickelt sich schließlich zum Höhepunkt – der Kampf zwischen Gut und Böse – nur, dass der Betrachter noch nicht erkannt haben soll, wer eigentlich der Gute in diesem Stück ist. Erst gegen Ende des Kampfes löst sich die Verwirrung. Schließlich folgt die Überleitung zurück zum Barden, der seine Zuhörer durch seine Erzählung verzaubert hat. Der Zuschauer soll erahnen, dass der Barde selbst in die wahren Hintergründe der Ballade verwickelt ist.

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